Die Hospizarbeit in Südbaden

In Freiburg und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald engagieren sich heute über 150 Menschen in der ehrenamtlichen Hospizarbeit. …

30 Jahre Hospizbewegung Breisgau-Hochschwarzwald

In 2024 sind es 30 Jahre. Vor fast 30 Jahren haben sich Menschen zusammengefunden, die den Hospizgedanken im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald verbreiten und weiterentwickeln wollten…

Die Entstehung der Hospizarbeit

Die Geschichte der Hospize reicht zurück bis ins Mittelalter. »Hospitium« war damals der Name kirchlicher oder klösterlicher Einrichtungen die sich um Pilger, Kranke, Alte und Schwache kümmerten…

Hospizbewegung BH e.V.

Die Hospizbewegung Breisgau-Hochschwarzwald e.V. hat sich auf Initiative der damaligen Kreisverbände der Caritas und des Diakonischen Werks 1994 gegründet. 80 Frauen und Männer hatten sich zum Ziel gesetzt, sterbende Menschen auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens zu begleiten und zu betreuen.

Auch nach jetzt bald 30 Jahren aktiven, ehrenamtlichen Engagements hat sich das ursprünglich formulierte Ziel nicht geändert: die ehrenamtlich engagierten HospizmitarbeiterInnen begleiten schwerkranke- und sterbende Menschen am Ende ihres Lebens. Dabei finden auch die An-und Zugehörigen Beachtung. Die An-und Zugehörigen benötigen oft Unterstützung in einer Zeit, die von Abschied und Trauer geprägt ist.

Nähere Informationen zum Verein erhalten Sie hier

Begleitungen

„Wenn Du erlaubst, lass mich ein paar Schritte, mit Dir gehen.“        

Sabine Naegeli

Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Hospizbewegung Breisgau-Hochschwarzwald e.V. verstehen sich als LebensbegleiterInnen am Ende des Lebens. Denn auch der letzte Abschnitt im Leben eines jeden Menschen ist ein Teil des Lebens.

Dieser Teil des Lebens ist aber oft auch ein schwieriger. Der schwerkranke Mensch, wie auch die An-und Zugehörigen bedürfen oft der Unterstützung. Diese Unterstützung bieten die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen an.

Über den Ablauf einer Begleitung erfahren Sie bitte  hier weiter.

Trauer

„Im Garten der Zeit wächt die Blume des Trostes.“

Rumänisches Sprichwort

Bei der Begleitung von Menschen am Ende ihres Lebens treffen wir unweigerlich auf Menschen, die zurückbleiben, die weiterleben. Für trauernde Menschen ist es oft schwer, mit dem Verlust des geliebten Lebenspartners, des Freundes oder eines anderen geliebten Menschens wieder neuen Lebensmut zu fassen. Die damit verbundene Trauer ist für die Menschen oft schwer zu ertragen.

Es ist gut, wenn an dieser Stelle jemand da ist,  der oder die zuhört oder auch Schweigen aushält – das kann tröstend sein, kann helfen. Der Umgang mit auch widersprüchlichen Empfindungen ist für trauernde Menschen manchmal schwer. Es kann gut sein, einen Raum zu haben, wo diese Gefühle ausgedrückt werden dürfen – ohne Wertung, ohne Anspruch. Je nachdem, was er trauernde Mensch braucht, können die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen eine Stütze sein.
Informationen über die Angebote der Regionalgruppen finden Sie hier